2D-Vorbehandlung

Corona Behandlung von Warenbahnen

Die Coronabehandlung wird bei der Folienherstellung meist „in line“ am Ende des Fertigungsprozesses durchgeführt. Die Folienbahn wird dabei einer elektrischen Hochspannungs-Entladung ausgesetzt. Diese tritt zwischen einer geerdeten, polierten Walze aus Stahl oder Aluminium und einer eng anliegenden isolierten Elektrode auf. Die Folie liegt dabei auf der polierten Walze auf, so dass nur die der Elektrode zugewandte Seite behandelt wird. Tritt ein Luftspalt zwischen der Walze und der Bahn auf, wird die Rückseite mit behandelt.

Die Oberflächenbehandlung von Folien ist das größte Einsatzgebiet der Corona-Behandlung. Mit Prozessen auf Basis einer Plasma-Entladung lässt sich die Haftung von Druckfarben, Lacken, Klebern und Beschichtungen auf Folien kostengünstig und schnell optimieren. Man unterscheidet zwischen der Vor-Behandlung, die als Abschluss der Folienproduktion durch den Hersteller vorgenommen wird, und der Auffrisch-Behandlung, die ein Veredler vor dem Veredeln einer Folie durchführt, also beispielsweise vor dem Bedrucken oder Kaschieren.

Seit Beginn des industriellen Einsatzes dieser Technologie in den 1950er-Jahren haben sich Corona-Anlagen in der Produktion und Veredelung von Kunststofffolien als unverzichtbare Prozessbestandteile durchgesetzt. Da alternative Verfahren oft höhere Kosten und einen höheren Aufwand bedeuten, ist die Corona-Technologie in vielen Bereichen konkurrenzlos. Häufig lassen sich mit der Corona-Technologie sogar Einsparungen erzielen – schließlich ist ein Plasma nichts als reine Energie.

Blasfolie

Hier der Text über die Vorbehandlung von Blasfolien.

Flachfolie

Hier der Text über die Vorbehandlung von Flachfolien.