Blasfolien-extrusion

Blasfolienextrusion ist das älteste Folienherstellungsverfahren. Aus einer ringförmigen Düse tritt geschmolzener Kunststoff aus und formt eine 10 – 20 m hohe Blase. Ein Quetschwalzenpaar legt den dann bereits erstarrten Schlauch zusammen. Dadurch entsteht das sog. Layflat, das nach unten zum Wickler läuft. Kurz vor den zwei Wickelstellen schlitzen Messer das Layflat seitlich auf, so dass zwei Flachfolien entstehen, die gleichzeitig aufgewickelt werden.

Der Klassiker auf dem Extruder

Die Corona-Vorbehandlung legt die wertvolle Grundlage für die Weiterverarbeitung der Blasfolie. AFS Anlagen sind der Klassiker auf dem Blasfolienextruder und decken seit Jahren erfolgreich und weltweit jeden Bedarf. Die größten Maschinenhersteller vertrauen auf die Zuverlässigkeit der Anlagen und den bewährten Service von AFS. Die einfache Bedienung und robuste Ausführung machen Ihre AFS-Anlage zu einem verlässlichen Bestandteil Ihres Extruders. So ist die Anlage zum Beispiel gegen Folienverdickungen geschützt indem einfach die kompletten Elektroden wegschwenken.

Blasfolienextrusion und Corona

Die Corona-Behandlung von Blasfolien erfolgt im einfachsten Fall direkt nach der Flachlegung des frisch extrudierten Schlauchs. So erhält man zwei Rollen einseitig behandelter Flachfolie. Viele Anwendungen verlangen jedoch zwei behandelte Folienseiten, z. B. wenn bedruckte Folie kaschiert werden soll.

Vierseitige Vorbehandlung auf der Blasfolie

Deshalb muss auch die zweite Seite vor dem Aufwickeln behandelt werden. Denn viele unbehandelte Blasfolienarten lassen sich nach Lagerzeit nur mehr schlecht oder gar nicht mehr aktivieren.

AFS bietet für verschiedene Extruderlayouts unterschiedliche Konzepte an:

1. Zwei beidseitige Corona-Stationen behandeln nach dem Schlitzen alle vier Flachfolienseiten.

2. Eine beidseitige Corona-Station behandelt die beiden Außenseiten des Layflat vor dem Schlitzen. Zwei einseite Anlagen behandeln die beiden Innenseiten des Schlauchs nach dem Schlitzen und vor dem Wickeln.

Bei beiden Konzepten können Sie die Außen- und Innenseiten auch unterschiedlich stark aktivieren.

Die AFS Anlagen für die Blasfolienextrusion

Folie ist nur dort verschweißbar, wo sie nicht mit Corona behandelt ist. Das bedeutet, dass längs und quer zum Bahnverlauf Aussparungen nötig sind, wo später geschweisst werden soll.

Aussparungen längs:
Dazu ist die Elektrode mit Segmenten ausgestattet, die weggeklappt werden können. So entstehen unbehandelte Streifen auf der Folie.

Aussparung quer:
Aussparungen quer zur Laufrichtung erreicht man durch kurze Pausen bei der Behandlung, der sog. Intermittierung. Das muss synchron zum Druckbild stattfinden.

AFS Steuerungen erlauben es, diese Aussparungen millimetergenau zu erzeugen. Die Bedienung ist ganz einfach und sehr komfortabel. Die robuste Bauart, die hervorragende Zugänglichkeit und die einfache Bedienbarkeit gewährleisten jahrelang reibungslose Corona-Behandlung im Dauerbetrieb.

AFS Qualität zahlt sich aus.