Flachfolien-Extrusion

Warum ist Corona für PP-Cast-Film so besonders

Nicht alle Folienmaterialien lassen sich gleich gut behandeln. Damit kommt der Corona-Behandlung von PP eine besondere Rolle zu. Das bedeutet bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten enorme Generatorleistungen. Damit steigt aber auch das Risiko einer unerwünschten Rückseitenbehandlung aufgrund thermischer Überlastung der Folie. Dies stellt an das Design einer Corona-Behandlungsanlage für PP-Folien besonders hohe Anforderungen.

VA-Rundelektroden verbessern die Behandlung

VA-Rundelektroden bieten bei der Behandlung von Cast-PP Vorteile gegenüber Aluminium Multielektroden. Sie sorgen für

  • Höhere Behandlungsleistung ohne Rückseiteneffekt
  • Höhere Oberflächeenergie bei gleicher spezifischer Leistung (Wirkungsgrad)
  • Geringere thermische Belastung des behandelten Materials
  • Höhere Langzeitstabilität der Vorbehandlung

Ihre Vorteile

  • Weniger Energieeinsatz
  • Höhere Produktionssicherheit
  • Längere Lagerfähigkeit
  • geringere Kosten

OPP und BOPP

Reckanlagen verstrecken CPP (Cast PP) zu OPP (orientiertes PP) und BOPP (biaxial orientiertes PP). Dabei nimmt die thermische Belastbarkeit des Materials zwar zu, gleichzeitig verschlechtert sich die Behandelbarkeit. Jede Streckrichtung erhöht im Allgemeinen die notwendige Dosis für gleichwertige Behandlungsergebnisse wesentlich.

Eine weitere Besonderheit ist, dass bei Längsverstreckung die Geschwindigkeit und bei Querverstreckung die Arbeitsbreite im Streckverhältnis steigt. Deshalb sind besonders große Generatorleistungen notwenig, um BOPP Folie ausreichend für das Bedrucken oder Kaschieren zu aktivieren. Gleichzeitig muss die Corona Station dazu in der Lage sein, diese ernormen Leistungen in Oberflächeneffekte umzusetzen. AFS Anlagen erfüllen diese Anforderungen.